Feuerlöscherarten

Die Grillsaison ist eröffnet. Und wo Kohle glüht, können Späne fallen – bzw. in diesem Fall kann es zu Brandherden kommen, die außerhalb des Grills stattfinden. Doch nicht nur unter freiem Himmel benötigen Sie in einem solchen Fall einen Feuerlöscher. In der Tat ist es in jedem geschlossenen Raum vorgeschrieben, einen solchen zu installieren. Schließlich gilt: Sicher ist sicher.

Jeder von Ihnen hat schon einmal einen Feuerlöscher und wahrscheinlich auch eine Löschdecke gesehen. Ersterer ist rot, hat einen Schlauch und eine Sprühvorrichtung, aus der das Löschmittel auf das Feuer aufgesprüht wird. Doch Feuer ist nicht gleich Feuer, Brandherd nicht gleich Brandherd. Nicht verwunderlich also, dass es für quasi jede Flamme die passenden Feuerlöscherarten gibt.

Wer in einer Küche arbeitet, sollte dabei beispielsweise auf einen Pulverlöscher verzichten. Wer täglich in einem EDV-Raum sitzt und einen heißblütigen Computer besitzt, sollte diesem auf keinen Fall mit einem Fettbrandlöscher zu nahe kommen. Diesen können Sie dafür in der Küche und eben auch beim Grill- und Gartenfest mit Freunden einsetzen – denn hier ist brennendes Fett zu löschen.

Welche Arten von Brandklassen gibt es?

Wir haben Ihnen hier schon zwei Feuerlöscherarten genannt: Den Pulverlöscher und den Fettbrandlöscher. Doch wie genau sind diese beiden Arten aufgebaut? Welche Brandherde können sie löschen und mit welchem Löschmittel geschieht das? Damit Sie wissen, welche Brandklassen gefahrlos mit Pulver- und Fettbrand-Feuerlöscher unschädlich gemacht werden können, hier weitere Infos.

Zunächst: Es wird zwischen fünf Brandklassen unterschieden: A, B, C, D und F. Diese fünf Kategorien befassen sich mit unterschiedlichen Brandherden, die mit entsprechenden Löschmitteln behandelt werden müssen. Bei nicht fachgerechtem Einsatz von Feuerlöschern kommt es sonst schnell zu einem Flächenbrand, den Sie alleine nicht mehr in den Griff bekommen. Die Brandklassen unterteilen sich:

  • Brandklasse A: Brände fester Stoffe, hauptsächlich organischer Natur, z.B. Holz
  • Brandklasse B: Brände von flüssigen/flüssig werdenden Stoffen, z.B. Benzin und Öl
  • Brandklasse C: Brände von Gasen, die z.T. organischer Natur sind, z.B. Methan und Erdgas
  • Brandklasse D: Brände von Metallen, wie z.B. Aluminium, Magnesium & deren Legierungen
  • Brandklasse F: Brände von Speiseölen, die in Frittier-, Fettback- und Küchengeräten entstehen

Welche Arten von Feuerlöscher benötige ich für die Brandklassen A und F?

Fangen wir bei Brandklasse F an. Hier handelt es sich um Feuer, die durch überhitztes Speiseöl entstehen können. Wer diesen Flammen mit Wasser zu Leibe rückt, riskiert sogenannte Stichflammen. Hier hilft in erster Linie ein Fettbrandlöscher. Ergänzt werden kann er vor allem in Großküchen durch einen CO2-Feuerlöscher. Ein Fettbrandlöscher geht gegen die Flammen wie folgt vor:

  • Er bildet beim Löschen eine sog. „Sperrschicht“, wodurch die O2-Zufuhr unterbunden wird
  • Das Löschmittel kühlt sowohl das Brandgut, als auch die Entzündungstemperatur ab
  • Das gewährleistet, dass sich der Fettbrand nicht erneut entfachen kann

Wer zusätzlich einen CO2-Feuerlöscher „an Bord“ hat, verfügt über eine weitere Art von Feuerlöscher, mit dem er dem Flammenherd den benötigten Sauerstoff entziehen kann. Wie der Name es verrät, operiert dieser Feuerlöscher mit Kohlenstoffdioxid, einer chemischen Verbindung, mit der O2 langfristig nicht koexistieren kann. Mit diesen Feuerlöschertypen haben Sie Fettbrände immer im Griff. Sind Sie schon länger auf der Suche nach einem geeigneten Feuerlöscher? Benötigen Sie weitere Informationen zu den Feuerlöscherarten, die es am Markt gibt? Dann rufen Sie uns noch heute kostenlos an unter 0800 90 40 900 oder schreiben Sie uns hier